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Rheinkamp-Repelen |
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Hotel zur Linde
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In der Saison gab es im
Dorfe kaum ein Haus, das nicht Kurgäste
beherbergte und eine spürbare zusätzliche
Einnahmequelle hatte. Das Dorf aber erhielt
einen Schwerpunkt in dem anheimelnden Viertel
um seine alte Kirche. Ihr Vorplatz ist umrahmt
von Geschäftshäusern, von der Apotheke und dem
weit bekannten Gasthof "Zur Linde", dessen
Wahrzeichen der mächtige Lindenbaum, seit etwa
einem halben Jahrtausend davor die Wache hält.
Das denkmalgeschützte alte Haus liegt am
historischen Dorfplatz von Repelen, gegenüber
einer der ältesten Kirchen Deutschlands. Das
Gasthaus bekam seinen Namen durch die über 400
Jahre alte Dorflinde. Das Grafschafter
Restaurant & Schänke befindet sich heute in
Gebäudeteilen, die weit über 200 Jahre alt
sind und mit viel Liebe restauriert wurden.
Seit 1871 werden in diesem traditionsreichen
Haus Speisen und Getränke angeboten. Um die
Jahrhundertwende war die Linde bereits
Mittelpunkt des damaligen Kurortes und der
Wirkungsstätte des weithin bekannten
Lehmpastors Emanuel Felke. Zu dieser Zeit
bestand die Linde nur aus wenigen Räumen, die
interessant aufgeteilt waren. In dem einen
vergnügten sich die unverheirateten jungen
Männer beim Frühschoppen, auf der anderen
Seite tauschten die verheirateten Männer beim
Glas Bier ihre Neuigkeiten aus, im Zimmer
dahinter die verheirateten Frauen bei einer
Tasse Kaffee und in der sogenannten
"Kellerkammer" trafen sich die unverheirateten
Mädchen zu einem ausgelassenen Schwatz. |
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